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Wenn Eltern süchtig sind

Unterstützung durch die Sozialpädagogische Familienhilfe-Sucht (SPFH-Sucht) der Drogenhilfe Nordhessen e.V.

Unser Angebot:
Es sind die Kinder, die in einer suchtbelasteten Familie besonders leiden. Eltern, bei denen eine Suchtproblematik vorliegt, sind in ihrer Erziehungsfähigkeit meist eingeschränkt. Sie zeigen ihrem sozialen Umfeld gegenüber oft ambivalentes Verhalten, u.a. geprägt von Desinteresse, Ablehnung oder aggressivem Verhalten. Kinder suchtkranker Eltern sind häufig in den Suchtalltag eingebunden und werden funktionalisiert. Sie werden zu Co-Abhängigen, die die Lebensgestaltung und Verantwortung für die Eltern übernehmen müssen.
Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, ist es wichtig, die Sucht zum Thema zu machen, die Eltern zu unterstützen, Grenzen aufzuzeigen und die Kinder zu stabilisieren.
Dies geschieht z.B. durch die Sozialpädagogische Familienhilfe-Sucht (SPFH-Sucht). Das Angebot für Familien und Alleinerziehende besteht seit dem Jahr 2003. Aktuell werden ca. 70 Familien von einem 12 Sozailpädagogen/-innen umfassenden Team betreut (Stand: März 2013) Das Hilfsangebot umfasst sowohl die konkrete, am jeweiligen Familiensystem orientierte, Familienhilfe als auch die soziale, psychologische und medizinische Diagnostik einer bestehenden Suchtproblematik. Wir arbeiten interdisziplinär z.B. mit Jugendämtern, Suchtberatung, Suchtkliniken, Kinderärzten, Kinder- und Jugendpsychiatrien und Suchtmedizinern zusammen.
Unsere Zielsetzung:
Sozialpädagogische Familienhilfe soll gemäß §§ 27 und 31 SGB VIII durch intensive Betreuung und Begleitung Familien in Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen sowie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen unterstützen.
Das Ziel ist die (Wieder) Herstellung der Erziehungsfähigkeit, Bearbeitung der Suchtproblematik und die Erlangung von Selbstachtung und sozialer Kompetenz auf Seiten der Betroffenen. Die Kinder sollen innerhalb ihrer Familie die Sicherheit und Geborgenheit zurückgewinnen, die ihnen zusteht und auf dieser Grundlage sich kind- und altersgemäß entwickeln.
Voraussetzungen für Hilfen durch die SPFH-Sucht:
• ein Informationsgespräch
• ein Antrag auf Hilfe zur Erziehung beim zuständigen Jugendamt

Regionale Zuständigkeiten der SPFH-Sucht:
• Stadt Kassel
• Landkreis Kassel
• Kreis Hersfeld-Rotenburg
• Schwalm-Eder-Kreis
• Kreis Waldeck-Frankenberg
• Werra-Meißner-Kreis
• Stadt Fulda
• Landkreis Fulda

Ansprechpartnerin der SPFH-Sucht:
Claudia Andrea Sollik
Leitung der Sozialpädagogischen Familienhilfe-Sucht (SPFH-Sucht)
der Drogenhilfe Nordhessen e.V.
Weinberg 1
34587 Felsberg
Telefon: 05662-94 80-0
Mobil-Telefon: 0172-6 06 96 68
Fax: 05662-94 80-20
E-Mail: SPFHSucht(a)drogenhilfe.com


Sozialpädagogische Familienhilfe Sucht „SPFH – Sucht“
Weinberg 1
34587 Felsberg

Ansprechpartner/in:
Claudia-Andrea Sollik

Telefon: 0172-6 06 96 68
Fax: (05662) 948020
E-Mail: SPFHSucht@drogenhilfe.com