Wenn Eltern süchtig sind

Unterstützung durch die Sozialpädagogische Familienhilfe Sucht

Es sind die Kinder, die in einer suchtbelasteten Familie besonders leiden. Denn Suchtkranke zeigen oft ihrem sozialen Umfeld gegenüber Desinteresse oder Ablehnung. Und nicht selten neigen sie zu aggressive, Verhalten – auch gegenüber den eigenen Kindern. Diese lernen ihre suchtkranken Eltern von zwei völlig unterschiedlichen Seiten kennen: mal distanziert und genervt, mal fürsorglich. So prägt die Sucht der Eltern den Alltag der Kinder; sie werden zu Co-Abhängigen, die die Lebensgestaltung und die Verantwirtung für die Eltern mit übernehmen müssen.

Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, ist es wichtig, die Sucht zum Thema zu machen, die Eltern zu unterstützen, Grenzen aufzuzeigen und die Kinder zu stabilisieren. Dies geschieht zum Beispiel durch die Sozialpädagogische Familienhilfe Sucht (SPFH). Das Angebot für Familien und Alleinerziehende umfasst sowohl die soziale, psychologische und medizinische Diagnostik einer bestehenden Suchproblematik als auch ganz konkrete Familienhilfen.

Voraussetzungen für Hilfen durch die SPFH-Sucht:
• ein Informationsgespräch
• ein Antrag auf Hilfe zur Erziehung beim zuständigen Jugendamt

Regionale Zuständigkeiten:

SPFH für:

Kreis Hersfeld-Rotenburg,
Landkreis-Kassel
Schwalm-Eder-Kreis
Kreis Waldeck-Frankenberg
Stadt Kassel
Werra-Meißner-Kreis
Stadt Fulda
Landkreis Fulda

Claudia-Andrea Sollik

Telefon: 05662-94 80-0
Mobil-Telefon: 0172-6 06 96 68
Fax: 05662-94 80-20

34587 Felsberg
Am Weinberg 1


Sozialpädagogische Familienhilfe Sucht „SPFH – Sucht“
Hersfelder Straße 13
34127 Kassel

Ansprechpartner/in:
Claudia-Andrea Sollik

Telefon: 0172-6 06 96 68
Fax: (0561) 8 40 02
E-Mail: SPFHSucht@drogenhilfe.com