Eine übliche Wasserpfeife

Sucht und Gewalt vorzubeugen ist ein lebendiger Prozess...

… der im Alltag stattfindet …

Suchtprävention möchte Menschen stärken, will Lebenskompetenzen fördern, will gesunde Lebens- und Arbeitsbedingungen unterstützen.

Suchtprävention ist darauf angelegt, gesundheitsfördernde Strukturen und Netzwerke zu schaffen. Sie setzt darüber hinaus bei den Ursachen für süchtiges Verhalten an und ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Sie kann nur durch institutionsübergreifende und interdisziplinäre Zusammenarbeit erfolgreich geleistet werden.

Zentrale Aufgaben der Fachstellen für Suchtprävention sind:

Präventionsberatung: Beratung von Multiplikatoren in Kindergarten, Schule, Jugendarbeit, Vereinen, und Betrieben
Fort- und Weiterbildungen: für Multiplikator Innen
Kooperation und Vernetzung: Förderung und Kooperation suchtpräventiver Maßnahmen und Aktionen zum Thema Sucht und Suchtprävention durchzuführen und dafür zu sorgen, dass suchtpräventive Themen eine breite Öffentlichkeit erreichen.

Wir bieten

– Beratung und Schulung von Multiplikatoren- Erzieher Innen, Lehrer Innen, Sozialpädagogen Innen, Eltern, Ehrenamtlichen, Jugendlichen, Angehörige, in Unternehmen
– Planung und Durchführung von suchtpräventiven Aktionen und Projekten
– Unterstützung bei der Entwicklung von suchtpräventiven Konzepten
– Unterstützung bei der Planung und Durchführung von öffentlichkeitswirksamen Aktionen
– Schulungen von Jugendlichen, z.B. Peer-Projekt „Cool sein ohne Kippen“
– Elternarbeit- Elternabende, Elternseminare z.B. Starke Eltern
Fortbildungen in den Programmen: Papilio, Eigenständig, Pep und COA, Prev@WORK
– Durchführung und Begleitung von Projekten: Spielzeugfreier Kindergarten, KlarSicht, Tom und Lisa, Klasse Klasse, individuelle Angebote, etc.

Unsere Zielsetzung: Lebensqualität fördern

So früh wie möglich für das Leben stärken- damit süchtige Verhaltensweisen und Gewalt als Kompensation überflüssig werden.

Ziel von Suchtprävention ist es, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu fördern und zu unterstützen.
Menschen, die selbstbewusst im Leben stehen, die sich und ihre Bedürfnisse kennen und ausdrücken können und die stark genug sind, Krisen und schwierige Situationen zu meistern, müssen nicht in süchtiges Verhalten ausweichen.
Die Suchtprävention orientiert sich an den Zielen der Gesundheitsförderung. Deshalb gehört die Vermittlung von Lebenskompetenzen und die Förderung von sozialen Fertigkeiten ebenso zu den wesentlichen Bestandteilen wirksamer Suchtprävention wie eine sachliche Informationsvermittlung. Die Wirkung von Prävention ist dann nachhaltig, wenn sie früh ansetzt, bereits im Elternhaus und im Kindergarten, wenn sie langfristig und kontinuierlich ist und wenn sie alle Lebensbereiche umfasst, auch Schule und Freizeit.


Fachstelle für Suchtprävention in der Stadt Kassel
Schillerstraße 2
34117 Kassel

Ansprechpartner/in:
Heike Walter

Telefon: 05 61/ 10 36 43
Mobil-Telefon: 0163/ 73 00 555
E-Mail: praevention.kassel@drogenhilfe.com