Fragen kostet nichts! Beratungsstellen der Drogenhilfe jetzt unter einem Dach

Kassel, 30. April 2010. Wer bei der Drogenhilfe Nordhessen e. V. (DN) Rat und Unterstützung sucht, profitiert jetzt von einer besseren Erreichbarkeit der Beratungsstellen. Synergie-Effekte machen dies möglich: Die DN-Beratungsstellen Karo 5 und W 23 sind in der Schillerstraße 2 in Kassel zusammengelegt worden. Unter dem neuen Namen „Jugend- und Suchtberatung“ finden Ratsuchende verschiedenste Unterstützungsangebote.
„Menschen mit Suchtproblemen schaffen es häufig nicht, alleine von der Abhängigkeit loszukommen“, sagt Barbara Beckmann, Leiterin der Jugend- und Suchtberatung, „da kann es helfen, mit jemandem, der sich auskennt, vertraulich Probleme und Ängste zu besprechen und nach Lösungen zu suchen“.
Hier setzt das Angebot der Drogenhilfe an: Wer Probleme mit illegalen Drogen hat, kann über die Jugend- und Suchtberatung Information, Beratung und Therapie bekommen. Jugendlichen und jungen Erwachsenen bietet die bereits 1975 als „W 23“ gegründete Beratungsstelle auch dann Hilfe an, wenn sich das süchtige Verhalten auf legale oder auf nicht Stoff gebundene Süchte wie Spielsucht, Computersucht oder Essstörungen bezieht. Auch Angehörige suchtgefährdeter oder bereits abhängiger Jugendlicher und Erwachsener können sich in der Jugend- und Suchtberatungsstelle beraten lassen.
Ähnlich arbeitete die Drogenberatung und ambulante Rehabilitation „Karo 5“, die 1986 aus einem Bundesmodellprojekt für teilstationäre Tagestherapie entstanden war. Schon für die „Karo 5“ galt, was bis heute für die Jugend- und Suchtberatung gilt: Durch sorgfältige Beratung – die es auch in türkischer Sprache gibt – wird versucht, ein passendes, individuelles Hilfeangebot zu entwickeln, das Platz lässt für selbstverantwortliches Handeln. Wie auch schon die „Karo 5“ bietet auch die neue Beratungsstelle drogenabhängigen Menschen unter bestimmten Voraussetzungen ambulante Rehabilitation an.
Ob selbst suchtgefährdet oder Angehöriger eines Drogenabhängigen: Der Mensch mit seiner jeweiligen Lebenssituation stehe im Mittelpunkt der Beratung. „Die Beraterinnen und Berater nehmen sich Zeit zuzuhören – und sie nehmen die Anliegen und Interessen der Ratsuchenden ernst“, so die Leiterin der Jugend- und Suchtberatung. sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehören zu ihrem Team. Im vergangenen Jahr nahmen ????? Personen die Angebote der W 23 wahr und ???? Personen suchten die „Karo 5“ auf.

Weitere Informationen:

Jugend- und Suchtberatung
Schillerstraße 2
34117 Kassel

Öffnungszeiten:
Mo. 10 – 12 Uhr
Mi. 9-17 Uhr
Do. 10-12 Uhr und 14-17 Uhr
Fr. 9-12 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung

Ansprechpartnerin:
Barbara Beckmann

Telefon: (0561) 10 36 41
Fax: (0561) 10 42 76
E-Mail: JuS@drogenhilfe.com

Die Drogenhilfe Nordhessen e. V.
Die Drogenhilfe Nordhessen e. V. bietet individuelle Beratung, Betreuung und Unterstützung, Therapie und Nachsorge, aber auch vielfältige Präventionsangebote für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien in 30 Projekten an 20 Standorten. Der gemeinnützige Verein hat sich seit seiner Gründung zu einem modernen sozialen Dienstleister entwickelt und ein differenziertes Netz von Hilfen geknüpft.

Ansprechpartnerinnen für die Medien:
Barbara Beckmann, Leiterin Jugend- und Suchtberatung, Tel.: (0561) 10 36 41
Angela Waldschmidt, Geschäftsführerin DN e. V., Tel. (0561) 7 39 50 39