FriDA – Frühintervention bei Drogenmissbrauch in der Adoleszenz

FriDA steht für Frühintervention bei Drogenmissbrauch in der Adoleszenz. Mit dem systemisch-familienorientierten Beratungsansatz können Drogen- und Suchtprobleme im Jugendalter möglichst früh erkannt und positiv beeinflusst werden. Neben der Beratung von Jugendlichen geht es um die gezielte Unterstützung von Eltern und anderen Familienangehörigen, denn Jugendliche unter 18 Jahren nehmen kaum von sich aus Hilfe in Anspruch. Mit dem familienorientierten Ansatz sollen auch die Schnittstellen und Vernetzung von Suchthilfe, Jugendhilfe und Schule längerfristig gestärkt werden.

Die Zielgruppe des Angebotes sind Familien, in denen jugendlicher Substanzkonsum und assoziierte Verhaltensweisen als Problem wahrgenommen werden. FriDA richtet sich vor allem an 12- bis 21-Jährige, die mit Ihrem sozialen Umfeld zusammenwohnen.

Ziele des Projekts sind:

  • Die Verbesserung des Zugangs von minderjährigen Cannabiskonsumierenden und deren (Familien)angehörigen in die Suchtberatungsstelle.
  • Die Verbesserung der Vernetzung und Kooperation in den Hilfesystemen.
  • Die Nutzung der multidimensionalen Diagnostik für ein erweitertes Problemverständnis des jugendlichen Substanzkonsums und familiärer Konflikte.
  • Die Verbesserung der familiären Kommunikation durch systemische Interventionen.

Weiterführende Informationen für Hilfesuchende und Fachkräfte finden Sie unter www.frida-beratung.de. Die Website informiert Hilfesuchende und Fachkräfte u.a. zu folgenden Themen:

  • Grundlagen und Grundhaltungen der FriDA-Beratung
  • FriDA-Beratungsstellen in der Nähe
  • Besonderheiten des FriDA-Beratungsansatzes