Arbeitsmaßnahmen für Suchtmittelabhängige

Mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen, Wertschätzung für die eigene Leistung zu erfahren, die eigene Frustrationstoleranz zu erhöhen – das gelingt selten so gut wie beim Arbeiten. Eine Beschäftigung kann die Motivation, aus der Sucht auszusteigen, erhöhen. Mit Blick darauf bieten wir Frauen und Männern, die (noch) Drogen nehmen oder substituiert sind, Arbeitsmöglichkeiten in so genannten „Ein-Euro-Jobs“ an.

Das Ziel: In der Kombination von Beschäftigung und sozialpädagogischer Begleitung konkrete und individuelle Arbeits- und Lebensperspektiven zu entwickeln. Eine feste Tagesstruktur und der enge Kontakt zu den Mitarbeitern des Arbeitsprojektes sollen zu einer Neuorientierung der Lebensinhalte führen und damit die Ausstiegsmotivation fördern. So kann durch die Verknüpfung von Arbeit und Betreuung auch eine erfolgreiche Anbindung an das bestehende Drogenhilfesystem umgesetzt werden.